Le vent souffle sur les plaines de la Bretagne amoricaine

Schroffe Felsküsten, malerische Buchten, bei Tag beinahe unscheinbare Leuchttürme, deren nächtliche Lichter das Meer kitzeln und zum Voyeurismus einladen. Die Bretagne im Winter mit ihrem ozeanischen Klima ist feucht und glitschig, das Wetter wechselt blitzartig und taucht die Felsen, die leeren Strassen und Gebäude in stets neue Farben. Sie ist so mild, daß selbst Geranien jetzt erblühen und jeder elsäßische Ville-Fleuri-Ort, gleich ob mit einem oder allen Blütenköpfen ausgezeichnet, sich in die Ecke schämen kann. Was Trégastel und die anderen pittoresken kleinen Orte an der Côte de Granit Rose so reizvoll macht, sind die bizarren Felsen und Steinblöcke, die phantasiegeladene Namen wie „La Couronne du Roi Gradlon“ oder „La Sorcière“ tragen. Und der wirkliche Highlight am Strand von Trégastel bleibt der Dé: ein imposanter und dennoch lächelnder Wächter zwischen Meer und Festland.
Bretagne



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